In Führung liegt Tom Kebbekus (DWZ:1966) (+70). Neben zwei Einsätzen in der ersten Mannschaft (2/2) punktet der ehemalige Bundesligaspieler
(1987/88 für Wattenscheid; 6/12 war seine beachtliche Ausbeute mit einem schönen Sieg im Budapester Gambit ( I like it :-) gegen Helmut
Reefschläger; in derselben Saison erspielte unser Altmitglied Heinz-Dieter Ueter sogar 9/12 für Bochum) kräftig in der zweiten Mannschaft: 5/7
und eine Turnierleistung von 2189 liefern ihm aktuell +44 DWZ-Punkte.
Uwe Simon (DWZ: 1711) hat sich in den letzten Jahren in tiefklassigen Wetteraner Mannschaftskämpfen seine DWZ so erfolgreich ruiniert,
dass er jetzt mit starken Auftritten in der dritten KSP-Vertretung (3/4 am dritten Brett, u.a. Sieg gegen Armoneit (KS Iserlohn II, DWZ 2004)
sowie mit guten Ergebnissen im KSP-Pokal mit +64 DWZ lauert.
Der dritte Bewerber um den KSP-DWZ-Preis ist Georg Krug (DWZ: 1937): Viererpokal, NRW-Liga-Ersatz, aber vor allem ein grandioser Einsatz am ersten
Brett der zweiten Mannschaft (5,5/7, Turnierleistung 2249) bringen ihn aktuell auf + 62 DWZ.
Auf dem vierten Platz liegt Manni Boldt (DWZ: 1670): Er glänzt in den Mannschaftkämpfen (2/2 in der Zweiten als "Ersatz", 3/4 in seiner dritten
Stammmannschaft - macht +75), aber er hadert an den Vereinsturnieren (-19) - macht in der Summe dennoch aussichtsreiche +56.
Hans-Peter Mergard (DWZ: 1360) spielt nur die Vereinsturniere - dies aber erfolgreich: Der aktuelle Stand für den routinierten
Fernschachspieler ist +53.
Der Joker auf Platz 6 ist Gregor Vasilev (DWZ: 1403): Sein Auftreten in der vierten Königsspringervertretung liefert ihm im Moment eine Verbesserung
um 50 DWZ-Punkte. Sein aggressiv-überlegtes Spiel (und sein niedriger E-Faktor - für die DWZ-Spezialisten) lassen hier noch einiges
erwarten.
Ein spannendes Saisonfinish um den DWZ-Preis der Saison 2009/10 steht also zwischen diesen sechs Hauptbewerbern an.