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Verbandsliga 2016/17 Rde. 5:

Mehr war nicht drin: 3:5- Niederlage gegen Schwerte   Die Geschichte dieses Mannschaftskampfes ist recht schnell erzählt: wir konnten nur sechs Spieler aufbieten und lagen somit vor „Anpfiff“ bereits mit 0:2 hinten (wir ließen Brett 1 und 8 frei). Für die angetretenen Akteure hieß es also, das Beste draus zu machen.


An Brett 4 kam es zu einem sehr schnellen Remisschluss zwischen Tom Kebbekus (beruflich stark ausgelastet) und Thomas Fleischhauer (schwer gegen ihn zu gewinnen und er war wegen des Spielstandes sowie der nominellen Unterlegenheit von 150 DWZ-Punkten mit dem Unentschieden sehr gerne einverstanden).

Nur kurze Zeit später einigten sich auch Holger Bubolz und Klaus Naumann auf die Punkteteilung. Optisch mag Holger vielleicht einen Tick aktiver gestanden haben, konnte seine Stellung aber nicht entscheidend verbessern.

Ralf Klinkmann hatte, wie seine spätere, computergestützte Analyse zeigte, durchaus gute Gewinnchancen, konnte die Varianten am Brett aber leider nicht bis zur nötigen Tiefe einschätzen, so dass er das Remis gegen den um rund 30 Punkte stärkeren Stephan Zarges annahm.

Bei Georg Krug an Brett 2 sah es nicht so gut aus. Nachdem die meisten Figuren abgetauscht waren, entstand ein Turmendspiel mit einem Minusbauern. Georg stand also tendenziell auf Verlust. Es hätte aber sicherlich noch sehr lange dauern können, bis sich die stärkere Seite tatsächlich auch durchgesetzt hätte.

Recht deutlich auf der Verliererstraße fand sich Michael Bornemann wieder. Er musste seine Dame hergeben, bekam als – unzureichende – Kompensation nur Turm und Springer. Der König seines Gegners Christian Vicktor drohte auch noch in die Stellung einzubrechen, die dann nicht mehr haltbar gewesen wäre.

Rolf Weber befand sich hingegen bereits „auf der Zielgeraden“ und hätte einen vollen Punkt erzielen „müssen“. Nach einem sehr feinen Bauerngewinn entstand ein Springerendspiel mit deutlichem Vorteil für den Hagener Käpt’n gegen den Schwerter Mannschaftsführer Martin Dürwald.

Diese Ausgangslage machten sich die Schwerter zunutze und boten an, diese drei Partien (also die von Georg, Michael und Rolf) allesamt Remis enden zu lassen. Den Mannschaftskampf hätte Schwerte somit (wohl auch ohnehin) gewonnen. Rolf befragte seine Mitspieler, kalkulierte kurz und kam zu dem Entschluss, einen - nämlich seinen - halben Punkt zu „opfern“, um in der Endabrechnung aus diesen 3 Partien noch anderthalb anstatt nur einem Punkt mitzunehmen.

Somit endeten alle gespielten Partien kurioserweise unentschieden, der 2-Punkte-Vorsprung aus den kampflosen Begegnungen bleib aber bei Schwerte, die sich mit diesem 5:3-Erfolg ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffen konnten.